SV Tanuki

Sailing into the Blue

18/04/2022
von Richard
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Korfu über Paxos nach Nidri

Drei Tage Korfu, wenig genug, aber wir haben eine Verabredung weiter südlich. Wir laufen also aus, morgens um 7, vermeiden alle Murings und fahren vorbei an Kerkyra. Unser Ziel ist Paxos, eine kleine Insel im Süden von Korfu, welche uns für eine Übernachtung willkommen heissen soll. Los gehts, an der Festung von Korfu vorbei mit Südkurs und ein wenig Wind. Warum haben Segelboote immer entweder zu wenig oder zu viel Wind? Philosophische Frage!

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18/04/2022
von Richard
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Einklarieren in Kerkyra

Nächster Morgen 7.30, Frühstück ist angesagt. Im (teuren) Shop in der Marina gibt es frisches Brot und die Skipperin ist im Glück – es gibt mehrere Sorten frischen Fetas und verschiedene Oliven.

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18/04/2022
von Richard
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Montenegro nach Griechenland

Wir wollen weiter in den Süden. Südlich von Montenegro liegt Albanien. Dort einklarieren soll etwas mühsam sein (so sagte man uns), also auf direktem Weg nach Hellas. Die Strecke ist mit etwa 160 sm etwas weit für einen Tagestörn, also wird es ein „Overnighter“, sprich wir segeln durch die Nacht und schauen, wann wir am nächsten Tag ankommen. Bei optimalen Bedingungen sagt unser Navigationsprogramm eine Fahrzeit von 27 Stunden voraus, aber wie einst ein deutscher Dichter mal sagte; „Doch die Verhältnisse, die sind nicht so“. Wir rechnen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 0 und 10 kt, also nichts um mit weissen Segeln durch den Ozean zu rauschen. Stattdessen werden wir größtenteils unser eisernes Segel bemühen müssen. Plan A ist durchzufahren und direkt in der Marina Gouvia auf Korfu anzulegen, Pläne B und C sehen vor, zunächst Ankerbuchten im Norden anzulaufen.

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17/04/2022
von Richard
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Tivat nach Bar

Endlich ein Wetterfenster mit Schwachwind (na ja, Wenigerstarkwind um mal ein neues Wort zu erfinden). Wir beschliessen, am Sonntag in Richtung Griechenland zu segeln. Der südlichste Ausklarierungspunkt für Montenegro ist Bar. Nein! Nicht die Flaschenausstellung in besseren Kneipen, sondern die Stadt Bar. Wir bereiten uns also vor und wie es so kommt, an Sonntag gibt es heftige Bora. Die Crewversammlung stimmt ab und es wurde beschlossen, bis Montag zu warten. Also nochmal zum Marinabüro und einen weiteren Tag bezahlen, nochmal Klarschiff machen und während der Nacht bei pfeiffender Bora das Ablegemaneuver durchdacht. Klingt nach wenig Selbstbewusstsein, aber auf den ersten Metern nach dem Ablegen bei Starkwind warten auf das Boot mit wenig Ruderwirkung viele andere Boote und Halteleinen im Wasser, die man sich schon mal mit dem Kiel oder schlimmer noch mit der Schiffsschraube fangen kann.

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09/04/2022
von Richard
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Kotor – Stadt der Katzen

Wir liegen jetzt seit 5 Tagen in Porto Montenegro und warten auf unser Wetterfenster für die Weiterreise. Eigentlich war geplant, am Sonntag nach Bar abzureisen, wir haben uns aber nach Konsultation der neuesten Wetterberichte entschlossen, erst am Montag abzureisen. Zum Ausgleich haben wir heute (Samstag) ein Auto gemietet und fahren auf Erkundungsreise um die Bucht von Kotor. Das wäre zwar auch mit dem Boot gegangen, wir wollen aber etwas flexibler sein, also nehmen wir das Auto und lassen Tanuki im sicheren Hafen.

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04/04/2022
von Richard
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Marina Porto Montenegro

Nachdem sich das Wetter jetzt verbessert hat (Gestern waren noch 2m Wellen gemeldet) Machen wir uns jetzt auf um Kroatien zu verlassen, das Land in dem wir nunmehr fast drei Monate zu Gast waren. Fazit: Tolle Natur, gutes Essen und freundliche Menschen, aber auch teure Marinas…

Wir brechen um 6.45 Uhr zum Zollkai (Abb. 1) direkt gegenüber unserer Marina auf und legen dort nur 5 Minuten später längsseits an. Zwei freundliche Menschen nehmen unsere Leinen entgegen und es heisst erst mal 30 min. warten, weil wohl gerade Wachwechsel ist. Dann Hafenmeister (5 min.), Zoll (1h wegen kritischer Überprüfung unserer Tax-free Formulare) und Polizei (15 min., weil es wohl Softwareinkompatibilitäten wegen unserer Australischen Flagge gab). Sabine lächelt, die Dame von der Grenzpolizei lächelt zurück und es funktioniert. Geht doch!

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01/04/2022
von Richard
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Dubrovnik (Kings Landing)

Dienstag erreichen wir Dubrovnik einen Tag vor einem angekündigten Mistwetter und legen gleich in der FRAPA Marina an. Ein freundlicher Marinero nimmt unsere Leinen entgegen und der Skipper ist happy, keine der Muringleinen im Propeller gefangen zu haben (uff!). Die FRAPA Marina wurde unlängst zur besten Marina von Kroatien gekürt und ist ohne Zweifel luxoriös und entsprechend teuer. Noch sind aber Winterpreise…..

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28/03/2022
von Richard
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Mljet (zu Besuch bei Kalypso)

Montag Morgen um 8 Uhr Anker auf von der Insel Korcula zur Insel Mljet als vorletzter Abschnitt vor Dubrovnik. Wir hätten die Strecke nach Dubrovnik auch direkt absegeln können, haben uns aber bei genügend Zeitlichem Spielraum geeinigt, dass wir die Ansteuerung einer Marina oder einer Ankerplatzes so früh angehen, dass noch ausreichend Tageslicht besteht. Also haben wir uns eine nette Ankerbucht (Okuklje) [1] am nordöstlichen Zipfel der Insel Mljet ausgesucht, die wir nach 5 Stunden anlaufen.

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28/03/2022
von Richard
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Urlaubsfeeling in Korčula

Korčula ist eine dalmatische Insel von ca. 46 km Länge und 8 km Breite und ca. 17000 Einwohnern [1]. Der Hauptort Korčula nahe der östlichen Inselspitze hat ca. 4000 Bewohner [2] und ist neben Vela Luka im Westen der Insel der größte Ort. Sehenswert sind die Festungsanlagen und die Markuskathedrale mit dem Altarblatt von Tintorello. Berühmtester Sohn der Stadt ist Marko Polo, dessen (vermutetes) Geburtshaus hier besichtigt werden kann. Könnte – es war leider geschlossen 🙁

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24/03/2022
von Richard
4 Kommentare

Split nach Korčula

Um 8 Uhr geht es Anker auf in Strozanac, der Anker kommt willig aus dem Grund (Schlamm). In der Nacht war nichts weiter bemerkenswert, ausser den gelegentlich sehr lauten Motorrädern, die man in Kroatien fast überall in der Nacht hört. Unsere erste Strecke führt uns vom Festland an der Insel Brac vorbei durch den Bracki Kanal zum Ostzipfel der Insel Hvar.

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